Brennholz zur eigenen Aufarbeitung: Holzarten, Richtpreise und Hinweise zu Selbstwerbung und Lagerung.

Unser Angebot: unaufgearbeitetes Brennholz
Bei uns erhalten Sie unaufgearbeitetes Holz zur eigenen Aufarbeitung beziehungsweise zur Selbstwerbung im Wald. Sie übernehmen das Zerkleinern, Spalten, Trocknen und den Abtransport. Ofenfertiges, trockenes Scheitholz bieten wir derzeit nicht an.
Selbstwerbung ist nur nach vorheriger Vereinbarung und in den zugewiesenen Bereichen möglich. Vor Beginn klären wir die erforderlichen Nachweise sowie die geltenden Sicherheits- und Arbeitsschutzvorgaben.
Richtpreise für Selbstwerbung
Stand: Oktober 2026. Die folgenden Richtpreise gelten für unaufgearbeitetes Holz zur Selbstwerbung im Wald:
- Nadelholz (Kiefer, Fichte): ab 20 € je Raummeter (RM).
- Hartholz (Buche, Eiche, Esche): ab 30 € je Raummeter (RM).
- Mindestabnahme: 5 RM.
Alle Preisangaben verstehen sich inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer. Aufarbeitung und Transport sind nicht enthalten. Der konkrete Preis richtet sich nach Holzart, Menge, Beschaffenheit und Zugänglichkeit und wird vor Beginn vereinbart.
Bereitgestelltes Rundholz: Für bereits gefälltes, am Waldweg bereitgestelltes Holz fragen Sie bitte ein gesondertes Angebot an. Dafür gelten die Selbstwerberpreise nicht.
Ein Raummeter entspricht einem Kubikmeter gestapeltem Holz einschließlich der Zwischenräume. Er ist nicht mit einem Schüttraummeter gleichzusetzen.
Unverbindliche Anfrage zur Selbstwerbung
Teilen Sie uns Ihre gewünschte Holzart und Menge mit. Wir melden uns zur Verfügbarkeit und stimmen die Aufarbeitung vor Ort mit Ihnen ab. Die Mindestabnahme beträgt 5 Raummeter.
Ihre Angaben verwenden wir zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Mit dem Absenden geben Sie keine Bestellung auf.
Welches Holz passt zu Ihrem Ofen?
Holzarten unterscheiden sich in Brenndauer, Wärmeleistung und Flammenbild. Dichte Harthölzer brennen meist länger. Leichtere Weichhölzer entzünden sich schneller und eignen sich gut zum Anheizen.
- Buche: hoher Heizwert, ruhiges Flammenbild und langanhaltende Glut.
- Esche: gute Brenndauer und gleichmäßiger Abbrand.
- Eiche: dichtes Holz für eine lange Wärmeabgabe.
- Birke: dekoratives Flammenbild, angenehmer Duft und geringer Funkenflug.
- Kiefer und Fichte: leicht entzündlich und schnell brennend; vor allem zum Anheizen oder für geschlossene Öfen geeignet.
Warum trockenes Holz wichtig ist
Neben der Holzart entscheidet vor allem die Feuchtigkeit darüber, wie gut Brennholz heizt. Frisch geschlagenes Holz enthält häufig mehr als 50 Prozent Wasser und muss vor der Nutzung ausreichend trocknen.
Gut getrocknetes Holz liefert mehr nutzbare Wärme und verursacht weniger Rauch, Ruß und Schadstoffemissionen als feuchtes Holz. Auch die Feuerungstechnik und die richtige Bedienung des Ofens spielen eine Rolle.
Brennholz richtig lagern
- Trocken und luftig lagern: Das Holz vor Regen schützen und für ausreichend Luftzirkulation sorgen.
- Bodenkontakt vermeiden: So nimmt das Holz weniger Feuchtigkeit auf.
- Zeit zum Trocknen einplanen: Je nach Holzart, Stärke und Lagerung dauert dies häufig ein bis zwei Jahre.
- Restfeuchte beachten: Für die Verbrennung wird eine Restfeuchte unter 20 Prozent empfohlen.
Feuchtes Holz hat einen geringeren Heizwert. Es fördert Rauch-, Ruß- und Teerbildung und belastet Kamin und Ofen.
Nachwachsender Brennstoff
Eine nachhaltige Nutzung setzt voraus, dass langfristig nicht mehr Holz entnommen wird, als nachwachsen kann. Bei der Verbrennung wird der Kohlenstoff wieder freigesetzt, den der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat.