Wir bieten ein vielseitiges Sortiment an Hart- und Weichholz für die holzverarbeitende Industrie, das Bauwesen, die Energieholzverwertung sowie weitere gewerbliche Verwendungsbereiche an. Die Bereitstellung erfolgt je nach Vereinbarung sowohl auf dem Stock als auch frei Waldstraße. Damit können unterschiedliche Anforderungen von Sägewerken, Holzhandelsunternehmen, Industrieabnehmern und regionalen Verarbeitungsbetrieben flexibel bedient werden.
Grundlage unserer Holzbereitstellung ist eine verantwortungsvolle und langfristig ausgerichtete Waldbewirtschaftung. Besonderen Wert legen wir auf eine nachhaltige Nutzung gemäß den PEFC-Standards. Diese stehen für eine ökologisch angepasste, sozial verantwortliche und wirtschaftlich tragfähige Forstwirtschaft. Ziel ist es, die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes dauerhaft zu erhalten und gleichzeitig den nachwachsenden Rohstoff Holz in hoher Qualität bereitzustellen.

Ein knisterndes Kaminfeuer sorgt nicht nur für angenehme Wärme, sondern schafft auch eine besondere Atmosphäre und Wohnqualität. Die Wahl des richtigen Brennholzes hat dabei erheblichen Einfluss auf Heizleistung, Brenndauer, Flammenbild, Glutentwicklung, Rauchverhalten und Emissionswerte. Unterschiedliche Holzarten besitzen verschiedene physikalische Eigenschaften und eignen sich daher unterschiedlich gut für Kaminöfen, Kachelöfen, offene Kamine oder Heizsysteme mit Holzfeuerung.
Hochwertiges Brennholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stellt eine effiziente und klimafreundliche Energiequelle dar. Holz gilt als nachwachsender Rohstoff und kann bei sachgerechter Nutzung einen wichtigen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Wärmeversorgung leisten.

Unsere Eigenjagdbezirke bieten die Möglichkeit zur nachhaltigen und verantwortungsvollen Jagdausübung auf verschiedene heimische Schalenwildarten, darunter Rehwild, Schwarzwild und Rotwild. Die Vergabe der Jagdmöglichkeiten erfolgt über Jagdbegehungsscheine, die eine geregelte und exklusive Nutzung unserer Reviere ermöglichen.
Die jagdliche Bewirtschaftung erfolgt unter Berücksichtigung wildbiologischer, forstlicher und naturschutzfachlicher Aspekte. Ziel ist eine ausgewogene Wildbestandsregulierung, die sowohl den Erhalt gesunder Wildpopulationen als auch die nachhaltige Entwicklung der Waldökosysteme unterstützt.

Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) zählt heute zu den bedeutendsten eingeführten Wirtschaftsbaumarten in Mitteleuropa. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, hat sie sich in vielen europäischen Waldregionen als leistungsfähige, standortanpassungsfähige und forstwirtschaftlich wertvolle Baumart etabliert. Aufgrund ihres vergleichsweise raschen Jugendwachstums, ihrer hohen Volumenleistung sowie der guten technischen Eigenschaften ihres Holzes besitzt sie eine besondere Bedeutung für eine produktive und zugleich klimaangepasste Forstwirtschaft.

Die Forstreviere Ellersell, Krepe und Bucktum liegen in der Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt. Diese großflächigen Waldkomplexe zeichnen sich durch naturnahe Waldgesellschaften, eine hohe strukturelle Vielfalt sowie eine artenreiche Flora und Fauna aus. Neben ihrer ökologischen Bedeutung besitzen sie auch eine nachhaltige forstwirtschaftliche Funktion und werden nach PEFC-Standards bewirtschaftet. Das Gebiet liegt im kontinental geprägten Klimaraum mit einer mittleren Jahrestemperatur von etwa 8,8 °C und einem Jahresniederschlag von rund 520–550 mm. Die vergleichsweise trockenen klimatischen Bedingungen unterstreichen die besondere Bedeutung der grundwassernahen Standorte und Feuchtbereiche für die Stabilität der Ökosysteme.
