In dieser Kategorie werden alle bauhistorischen und restauratorischen Befunde des Schlosses systematisch dokumentiert. Dazu zählen sowohl konstruktive Elemente als auch Ausstattungsreste wie Putze, Farbfassungen oder Tapeten. Die Zusammenführung dieser Befunde dient der Rekonstruktion der Bau- und Nutzungsgeschichte des Schlosses.
Der vorliegende Befund umfasst mehrere Fragmente einer Wandbekleidung, die aus einem komplexen Materialverbund bestehen. Die Fragmente sind unregelmäßig geformt und weisen starke Alterungs- und Zersetzungserscheinungen auf, darunter Materialverluste, Ausbrüche, Perforationen sowie Schichtablösungen.
Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um ein mehrfragmentiges Wandtapetenensemble, das direkt auf einem mineralischen Untergrund (vermutlich Kalkputz) haftet. Die Fragmente sind unregelmäßig ausgebrochen und zeigen deutliche Alterungs- und Zersetzungserscheinungen, darunter Materialverluste, Delaminationen, Ausbrüche sowie Verschmutzungen.
Die vorliegenden Bildquellen dokumentieren mehrere Innenräume des Schlosses Angern, die hinsichtlich ihrer Wandgestaltung einen aufschlussreichen Einblick in die Ausstattungsphase der Mitte des 19. Jahrhunderts geben. Während das erste Bild ein Kabinett zeigt, lassen sich anhand weiterer Aufnahmen der sogenannte Gartensaal sowie der Herrensalon analysieren. Alle Räume stehen im Kontext der archivalisch belegten Umgestaltung des Schlosses um 1845 und ermöglichen eine differenzierte Betrachtung der Wandtapeten im funktionalen und stilistischen Zusammenhang.
Die im Obergeschoss des Schlosses Angern erhaltenen zweiflügeligen Türen stellen ein zentrales bauzeitliches Ausstattungsdetail im Übergang zum großen Saal dar. Ihre Position innerhalb der Raumfolge sowie ihre gestalterische Ausprägung weisen sie eindeutig als Bestandteil der repräsentativen Erschließung des Hauptgeschosses aus.
